Zur „Neuen Münze“ - Der Wahrheit die Ehre geben

Dieter Weiß

29. August 2019

Nachdem in Teilen unserer Bevölkerung anscheinend ein völlig verqueres Bild über die Vorgänge rund um die „Neue Münze“ existiert, möchte ich als Fraktionsvorsitzende der Wahrheit Rechnung tragen.

Es ist korrekt, dass sich die SPD Fraktion beim Thema „Neue Münze“ mit der CSU Fraktion einig war, und dem damaligen anvisierten Vorhaben „Wiederbelebung“ voll zugestimmt hat. Dies war das Resultat einer Übereinkunft, die von beiden Fraktionen zu Beginn der letzten Periode mündlich geschlossen wurde. achdem in Teilen unserer Bevölkerung anscheinend ein völlig verqueres Bild über die Vorgänge rund um die „Neue Münze“ existiert, möchte ich als Fraktionsvorsitzende der Wahrheit Rechnung tragen. Es ist korrekt, dass sich die SPD Fraktion beim Thema „Neue Münze“ mit der CSU Fraktion einig war, und dem damaligen anvisierten Vorhaben „Wiederbelebung“ voll zugestimmt hat. Dies war das Resultat einer Übereinkunft, die von beiden Fraktionen zu Beginn der letzten Periode mündlich geschlossen wurde.

Verhandlungsführer waren für die SPD: der damalige Fraktionsvorsitzende Florian Fuchs, der Stadtverbandsvorsitzende Martin Seibert und die altgediente Stadträtin Brigitte Netta. Diese lose Kooperation hatte eben zum Inhalt, dass bei beiden wichtigen Themen, Forum und Bürgerspitalgelände, an einem Strang gezogen wird. Zum Wohle für Amberg, damit was vorangeht. An diese Vereinbarung hielten wir uns, die SPD Fraktion, der Verlässlichkeit und Ehrlichkeit halber!

forum

Wahrheit ist auch, dass die SPD Fraktion ihre Entscheidungen rund um das Forum, immer fußend auf der Tatsache traf, „dass es sich bei der Neuen Münze um kein denkmalgeschütztes Gebäude“ handelt (so O-Ton der Gewerbebau beim damaligen Ortstermin der SPD Fraktion, direkt vor Ort) siehe O-Netz Artikel vom 07.03.2016! Dieser Fakt wurde uns auch nach mehrmaligen mündlichen Nachfragen vor Ort so weitergegeben!

Völlig im Dunklen liegt uns auch, wie es die Immobilie im NACHHINEIN, nach erteilter Baugenehmigung, nach erteilter Teilabbruchgenehmigung, in die absolut schützenswerte Haager Liste geschafft hat!?

Das ist ein nicht unbedeutender Teil der großen, ganzen Wahrheit! Somit ist die damalige Aussage des Kollegen Hübner absolut gerechtfertigt gewesen, einen Teil-Abbruch zu forcieren, basierte sie doch auf den uns, den Stadträten zur Verfügung gestellten Sachstand.

Augenscheinlich waren dann doch verschiedene Kommunikationsstränge „unterwegs“. Abschließend möchte ich nochmal deutlich machen, dass die SPD über die aktuelle Entwicklung erfreut ist, so bedeutet sie kein Stillstand, sondern ein Vorankommen. Die ehemalige „Chefsache“ des Leiters der Verwaltung wurde von ambitionierten Investoren übernommen, denen gewünscht wird, dass mit ihnen ein erfolgversprechenderer Kommunikationsstil gepflegt wird.

Birgit Fruth Vorsitzende der SPD Stadtratsfraktion Amberg, 27.08.2019

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