Projekt „Neue Münze“ Presseerklärung zum 04.04.19

08. April 2019

Nach dem Weggang von der Grammer AG aus Amberg ist nun einweiteres wirtschaftliches Waterloo über unsere Stadt hereingebrochen.

Das Projekt „Neue Münze“ scheint gescheitert. Es wurde mit der Mehrheit des Stadtrats und der Unterstützung der SPD Fraktion, immer positiv begleitet!

Die städtische Tochter Gewerbebau, in deren Eigentum sich dieImmobilie befindet, konnte nicht für den erhofften Neuanfang sorgen.Und das trotz jahrelangen wirtschaftlichen Aufschwungs in ganz Deutschland.

Der Wirtschaftsförderung, an deren Spitze unser Stadtoberhaupt als Aufsichtsratsvorsitzender steht, ist es nicht gelungen, innerhalb von vier langen Jahren eine ansprechende Verwendung für diese wichtige Immobilie zu finden.

Mit Mode Frey wäre ein sehr attraktiver und erfahrener Händler bereitgestanden.

Die SPD Fraktion sieht sich nun in ihrer Kritik bestätigt: Wenn man das Zeitfenster genutzt und Tatsachen geschaffen hätte, wäre der nun erfolgte Absprung der Fa. Frey wahrscheinlich zu verhindern gewesen. Dies spiegelt sich auch in der Aussage der Firma wider, eine „lange Phase der Unsicherheit“ durchlebt zu haben.

Die SPD Fraktion ist davon ausgegangen, dass man nach erteilter Baugenehmigung schnellstmöglich mit den Umbauarbeiten beginnt. Aus Sicht der SPD waren die rechtlichen Rahmenbedingungen gesichert, um das Projekt voranzutreiben und zu verwirklichen.

Das Zögern des Oberbürgermeisters hat uns nun diese mehr als missliche Lage für die Altstadt eingebrockt. Mehr Mut und Tatendrang wären hier erforderlich gewesen!

Wie viele Chancen werden noch vertan?

Die SPD Fraktion fordert ein entschlossenes, entschiedenes Handeln der Stadtverwaltung – insbesondere vom Chef der Verwaltung! Der Autorität seines Amtes muss er endlich gerecht werden, um wichtige Entscheidungen an dieser Stelle zu treffen.

Birgit Fruth, Vorsitzende der SPD Fraktion Amberg

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